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Der Bundesliga-Saisonrückblick 2012/2013
21.05.2013 13:55
Atmo: „We are the Champions“Der FC Bayern München dominierte die 50. Bundesliga-Saison nach Belieben und sicherte sich neben dem Meistertitel auch viele Rekorde. Borussia Dortmund hatte in der Liga nichts entgegenzusetzen, im Champions-League-Finale haben die Schwarzgelben aber trotzdem noch die Chance, den Bayern die Spielzeit zu verderben.Für Überraschungen sorgten vor allem der SC Freiburg, der am Ende in die Europa League einzog und der starke Aufsteiger Eintracht Frankfurt, der nächstes Jahr ebenfalls international spielt. Den bitteren Weg in die Zweitklassigkeit müssen die SpVgg. Greuther Fürth und Fortuna Düsseldorf antreten. 1899 Hoffenheim bekommt es in der Relegation mit dem 1. FC Kaiserslautern zu tun.Und das sind die anderen Geschichten der Jubiläums-Saison:Trainer des Jahres:Jupp Heynckes durfte sich mit der Meisterschale von den Bayern-Fans verabschieden, nachdem er "eine Saison, die in die Annalen eingeht" maßgeblich geprägt hatte. Im Champions-League- und DFB-Pokal-Finale hat der FCB noch zwei Endspiele vor der Brust. Am letzten Bundesliga-Spieltag schloss sich für Heynckes nach 1011 Bundesligapartien in Mönchengladbach der Kreis. Ausgerechnet da, wo für den 68-Jährigen vor fast 50 Jahren als junger Fußball-Profi alles begonnen hatte. O-Ton 1: Jupp Heynckes, Trainer Bayern München"Mönchengladbach ist meine Heimatstadt. Ich habe bei der Borussia 23 Jahre als Trainer verlebt."Zum Abschied flossen Tränen.Spieler des Jahres:In der überragenden Meister-Mannschaft ragte Franck Ribéry noch heraus. Im Starensemble des FC Bayern war es oft der Franzose, der den Unterschied ausmachte. O-Ton 2: Bastian Schweinsteiger, Bayern München"Ich denke, Franck hat einen Schritt nach vorne gemacht. Er ist absolute Weltklasse, darüber brauchen wir nicht zu reden."O-Ton 3: Philipp Lahm, Kapitän Bayern München"Ordentlich…"O-Ton 4: Bastian Schweinsteiger, Bayern München"Ich bin zufrieden."Zehn Tore und 16 Vorlagen sind ein deutlicher Beleg dafür, wie wichtig der 30-Jährige für den Rekordmeister ist. Aus der oft launischen Diva ist so in den vergangenen Monaten ein konstanter Führungsspieler bei den Münchnern geworden.Torjäger des Jahres:Stefan Kießling hat es doch noch geschafft. Mit 25 Treffern sicherte sich der Stürmer von Bayer Leverkusen erstmals die Torjägerkanone. Bis zum Schluss lieferte er sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem Dortmunder Robert Lewandowski.Kießling hatte bereits zuvor für einen Vereinsrekord gesorgt. Denn mit seinem 23. Saisontreffer beim 2:0 an seiner ehemaligen Wirkungsstätte beim 1. FC Nürnberg Anfang des Monats überbot er die bisherige Vereins-Bestmarke von Ulf Kirsten, der in den Spielzeiten 96/97 und 97/98 jeweils 22-mal für Bayer getroffen hatte.Chefausbilder des Jahres:Trauer und Jubelstimmung lagen dicht beieinander bei Christian Streich. Der Kulttrainer des SC Freiburg bekam in der Rückrunde parallel zum Sprung in die Europa League den "Fluch des Erfolges" zu spüren. Jan Rosenthal, Johannes Flum, Daniel Caligiuri sowie Max Kruse werden die Breisgauer nach einer traumhaften Saison verlassen. Der Coach bleibt seinem Stammverein indes "langfristig" treu. Der 47-Jährige hat akzeptiert, dass der Sport-Club ein Ausbildungsverein ist - und wohl immer bleiben wird. In der nächsten Saison steht Streich also vor einer neuen Herausforderung. Coup des Jahres:Mario Götze verlässt im Sommer Borussia Dortmund - ausgerechnet in Richtung Erzrivale Bayern München. Die BVB-Bosse wurden überrascht vom Abschied ihres "Jahrhundert-Talents" - und vom Zeitpunkt der Bekanntgabe, einen Tag vor dem Halbfinal-Hinspiel der Champions League gegen Real Madrid.Am Ende blieb dem BVB aufgrund einer Ausstiegsklausel in Götzes bis 2016 datierten Vertrag keine andere Wahl, als den Verlust des begabten Nationalspielers zu respektieren. O-Ton 5: Jürgen Klopp, Trainer Borussia Dortmund"Ich habe schon mehrmals gesagt: Andere Mütter haben auch schöne Söhne, und die können auch kicken."Mit 37 Millionen Euro kann sich der BVB auf die Suche nach einem Ersatz machen. Skandal des Jahres:Während Bayern München vor der erfolgreichsten Saison sei
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